Nähere Informationen zu "Methodik der Musiktherapie und deren theoretische Grundlagen"

 

1. Auflage - Leipzig 1978
2. Auflage - Leipzig 1980
3. Auflage - Leipzig 1986 - Johann Ambrosius Barth

 

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

 

1. Einführung

 

2. Theoretische Grundlagen der Musiktherapie

 

2.1 Aussagen zur Krankheitslehre

2.1.1. Allgemeine Entwicklungstendenzen der Krankheitslehre und deren historischer Hintergrund

2.1.2. Dialektisch-materialistisches Determinismusprinzip der Persönlichkeit

2.1.3. Einige Aspekte zum Wesen von Gesundheit und Krankheit sowie deren Beziehungen zueinander

2.1.4. Methodologische Aspekte unterschiedlicher Krankheitsbereiche

 

2.2. Aussagen zur Psychotherapie 2.2.1. Wissenschaftsgegenstand Psychotherapie

2.2.1.1. Einige Aspekte zum Begriff Psychotherapie

2.2.1.2. Einige historische Entwicklungstendenzen der Psychotherapie

2.2.1.3. Wissenschaftstheoretischer Charakter der Psychotherapie

2.2.2. Zielfunktion und -variablen der Psychotherapie

2.2.2.1. Zielfunktion der Psychotherapie

2.2.2.2. Zielvariablen der Psychotherapie

2.2.2.2.1. Abbau von Symptomen

2.2.2.2.2. Beeinflussung des pathologisch gestörten habituellen Motivationsgefüges

2.2.3. Verfahren der Psychotherapie

2.2.3.1. Handlungsprinzipien

2.2.3.1.1. Psychotherapieverfahren mit zugrunde liegendem trainingsbezogenem Handlungsprinzip

2.2.3.1.2. Psychotherapieverfahren mit zugrunde liegendem suggestiv orientiertem Handlungsprinzip

2.2.3.1.3. Psychotherapieverfahren mit zugrunde liegendem dynamischem Handlungsprinzip

 

2.3. Aussagen über Grundlagen, Wesen und Erscheinungsformen musikalischer Kommunikation

2.3.1. Einige metasprachliche Aspekte zum Gegenstand "Musik"

2.3.1.1. Aussagen zum Objektbegriff "Musik"

2.3.1.2. Die drei Sprachebenen der musikalischen Tätigkeit und Kommunikation

2.3.2. Semiotische Grundlagen der musikalischen Kommunikation

2.3.2.1. Gegenstand und Wesen der Semiotik

2.3.2.2. Syntaktische und semantische Eigenschaften musikalischer Zeichen sowie deren Beziehungen zueinander

2.3.2.3. Musikalische Bedeutungen und deren pragmatischer Bezug

2.3.3. Wesen und Erscheinungsformen musikalischer Kommunikation

2.3.3.1. Informationstheoretisches Interaktionsmodell der musikalischen Kommunikation

2.3.3.2. Kommunikative und kontextuelle Komplementarität der musikalischen Kommunikation

2.3.3.3. Erscheinungsformen der musikalischen Kommunikation

 

3. Methodik der Musiktherapie

3.1. Begriffs- und Standortbestimmung der Musiktherapie

3.1.1. Allgemeine Therapiemerkmale der Musiktherapie

3.1.2. Integrationsbedingungen für Musiktherapie innerhalb der Medizin

3.1.2.1. Krankheitsformen und Behandlungsbereiche

3.1.2.2. Merkmale spezifischer Therapiekonzeptionen

3.1.2.3. Personelle Bedingungen

3.1.2.4. Die Person des Therapeuten als psychotherapeutisches Handlungsinstrumentarium

3.1.3. Definition der Musiktherapie

 

3.2. Methodologische Aspekte des musiktherapeutischen Prozesses

3.2.1. Musiktherapeutische Handlungsansätze

3.2.1.1. Ausgangsbedingungen für musiktherapeutische Handlungsansätze

3.2.1.2. Die drei Prinzipien musiktherapeutischer Handlungsansätze

3.2.1.2.1. Isoprinzip

3.2.1.2.2. Levelprinzip

3.2.1.2.3. Prinzip der aktuell-suggestiven Funktion der Musik

3.2.1.3. Taktiken musiktherapeutischer Handlungsansätze

3.2.1.3.1. Einführendes Gespräch

3.2.1.3.2 Musikalische "Fremd"anamnese

3.2.1.3.3. Therapeutenverhalten

3.2.2. Musiktherapeutische Handlungsverläufe

3.2.2.1. Handlungsverläufe bei zugrunde liegendem trainingsbezogenem Handlungsprinzip

3.2.2.2. Handlungsverläufe bei zugrunde liegendem suggestiv orientiertem Handlungsprinzip

3.2.2.3. Handlungsverläufe bei zugrunde liegendem dynamisch orientiertem Handlungsprinzip

3.2.3. Musiktherapeutische Handlungsziele

3.2.3.1. Aktivierung und Auslösung emotional intendierter Introspektionsprozesse

3.2.3.2. Aktivierung und Auslösung sozial-kommunikativer Prozesse

3.2.3.3. Aufbau objektbezogener Handlungs- und Erlebnisaktivitäten mit dem Ziel der Veränderung einer pathologisch gestörten Selbstwahrnehmung

3.2.3.4. Aufbau stabilisierender Verhaltensmodelle

3.2.3.5 Korrektur der pathologisch bedingten Erlebniseinschränkung

 

3.3. Methodensystem der Musiktherapie

3.3.1. Verfahren der aktiven Musiktherapie

3.3.1.1. Aktive Gruppenmusiktherapie

3.3.1.1.1. Instrumentalimprovisation

3.3.1.1.2. Gerichtete Gruppensingtherapie

3.3.1.1.3. Ungerichtete Gruppensingtherapie

3.3.1.1.4. Bewegungsimprovisation nach "klassischer" Musik

3.3.1.1.5. Tänzerische Gruppenmusiktherapie

3.3.1.1.6. Material- und Methodenkombination in der aktiven Gruppenmusiktherapie

3.3.1.2. Aktive Einzelmusiktherapie

3.3.2. Verfahren der Rezeptiven Musiktherapie

3.3.2.1. Rezeptive Gruppenmusiktherapie

3.3.2.1.1. Dynamisch orientierte Rezeptive Gruppenmusiktherapie

3.3.2.1.2. Reaktive Gruppenmusiktherapie

3.3.2.1.3. Regulative Musiktherapie

3.3.2.1.4. Material- und Methodenkombination in der rezeptiven Gruppenmusiktherapie

3.3.2.2. Rezeptive Einzelmusiktherapie

3.3.2.2.1. Kommunikative Einzelmusiktherapie

3.3.2.2.2. Reaktive Einzelmusiktherapie

3.3.2.2.3. Ungerichtete Rezeptive Einzelmusiktherapie

3.3.2.2.4. Material- und Methodenkombination in der Rezeptiven Einzelmusiktherapie

 

3.4. Schlußbemerkungen

 

Literaturverzeichnis

 

Sachwörterverzeichnis

 

Vorwort

 

Die Methoden der Musiktherapie sind in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil des psychotherapeutischen Repertoires geworden. Musiktherapie ist, wie der gesamte Bereich der Psychotherapie, eine angewandte, also pragmatische Wissenschaftsdisziplin. Sie erhält nicht zuletzt ihre Daseinsberechtigung aus dem praktischen Nutzen in den für sie maßgeblichen medizinischen Anwendungsbereichen. In diesem Zusammenhang muß sowohl der integrative Charakter der Musiktherapie innerhalb psychotherapeutischer Behandlungskonzepte als auch die Abhängigkeit ihrer Entwicklung von der Psychotherapie überhaupt betont werden.

 

Musiktherapie bedarf als pragmatische Wissenschaftsdisziplin einer bestimmten Methodik, die wiederum ein theoretisches Bezugssystem erfordert. Es spricht für die nunmehr gewonnene Kontinuität der Musiktherapie, daß die grundsätzlichen Aussagen zur Methodik und zu deren theoretischem Bezugssystem vom Erscheinen der Erstauflage dieses Buches im Jahre 1977 bis zur vorliegenden 3. Auflage nicht wesentlich verändert werden mußten. Jedoch erfuhr diese 3. Auflage sowohl Ergänzungen als auch Präzisierungen, die sich insbesondere auf den Handlungscharakter der Musiktherapie beziehen.

 

Die Darstellung der Methodik hat zunächst die allgemeinen Bedingungen und Regeln der Musiktherapie zum Gegenstand. Somit bildet dieses Buch diejenige Voraussetzung, auf der die spezifischen methodisch-didaktischen Bedingungen und Regeln der einzelnen musiktherapeutischen Methoden beruhen. Letztere sind jedoch nicht Gegenstand dieses Buches. Sie fanden eine gesonderte Darstellung (SCHWABE 1979, 1983).

 

Die vorliegende Monographie ist das Ergebnis einer über Jahre andauemden, interdisziplinären Auseinandersetzung des Autors mit dieser Thematik, an der sich Fachkollegen aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen, beispielsweise der Musikwissenschaft, der klinischen Psychologie und der Medizin beteiligten, denen der Autor Dank schuldet.

 

Danken möchte der Autor nicht zuletzt dem Verlag J. A. Barth für das Interesse an einer Neuauflage dieses Buches.

 

Dresden, im Herbst 1985

 

CHRISTOPH SCHWABE

 

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