Nähere Informationen zu "Dorfkirchen im Altenburger Land"

 

Vorwort

 

Unser Anliegen

 

Das Zeichnen von Dorfkirchen im Altenburger Land begann am ersten Osterfeiertag 2001 bei einem Schneesturm, der über das Land fegte, und wurde abgeschlossen im August des gleichen Jahres bei brennender Hitze und Ernte des goldgelben Winterweizens.

 

Das Gewinnen der Freunde Ingeborg Stein aus Jena und Horst Rolle aus Leipzig erweiterte die Dramaturgie des Buches zu dem, was es jetzt ist: Zeichnung, Geschichte, kurze historische Informationen und Architekturskizze.

 

Die Zeichnungen stammen von Christoph Schwabe, die historischen Informationen und Architekturskizzen von Horst Rolle, die Geschichten von allen drei Autoren.

 

Unser Buch ist ein Buch für Liebhaber des Altenburger Landes, geschrieben und gezeichnet von Liebhabern, die sich in der sächsisch-thüringischen Kulturlandschaft seit Jahrzehnten verwurzelt fühlen.

 

Das Buch entstand aus tiefer Bewunderung und Freude über die im Altenburger Land vorhandenen reichen Schätze kultureller Substanz und Traditionen, wie sie andernorts sich kaum so ungestört noch erhalten haben. Aus ganz persönlicher Sicht wird das Erlebnis dieses Reichtums gestaltet, zu dem die in den Mittelpunkt gerückten Dorfkirchen zweifelsohne zentral gehören. Wir möchten andere an unserer Freude teilhaben lassen, sie auf vielleicht Unbekanntes aufmerksam machen und ihr Interesse für Besonderheiten des Altenburger Landes wecken.

 

Diese Kirchen waren und sind Zentrum des kulturellen/geistigen Lebens ihres Ortes und ihrer Landschaft. Am Schicksal der Kirchen lässt sich in Vergangenheit und Gegenwart das Schicksal des Dorfes und seiner Umgebung ablesen.

 

Ein herzliches Dankeschön möchten wir denen sagen, die uns mit ihrer Hilfs- und Gesprächsbereitschaft den Blick für den Ort geschärft und erweitert haben. Diese unmittelbaren Informationen ergänzen sich durch Literaturquellen, wobei wir uns insbesondere auf solche aus dem 19. Jahrhundert beziehen.

 

Die zeichnerischen Darstellungen entsprechen dem Zustand am Anfang des 21. Jahrhunderts. Die dabei aus der Darstellungsweise und Objektwahl heraus sich ergebenden Fragen des Betrachters sind gewollt.

 

Davon könnten Anregungen ausgehen, sich mit den Schönheiten, aber auch Bedürftigkeiten des Altenburger Landes, mit dieser wunderbaren Landschaft und ihrer reichen Kultur tiefer zu befassen.

 

Die aber hier zu Hause sind, sollen ermutigt werden, stolz auf ihre Heimat zu sein, die trotz teilweise schwerer Schicksale in der Vergangenheit in ihrem tiefsten Kern unversehrt geblieben ist.

 

Jena, Leipzig, Vollmershain im August 2001

 

Ingeborg Stein
Horst Rolle
Christoph Schwabe

 

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