Nähere Informationen zu "Fünfzig Pennälergeschichten"

 

Inhaltsverzeichnis

 

Vorwort

  1. Chemnitz, die Welt und ich
  2. Der Schulweg
  3. Der Helfer. Oder: Wie ich auf die Oberschule kommen konnte
  4. Die Geburt der Republik
  5. Der Kasten als Drehscheibe
  6. Heute vor fünfzig Jahren
  7. Stalins Tod
  8. Bombenkrieg
  9. Hunger
  10. Erste Gestaltungslust
  11. Zwillinge
  12. Das Familienquartett
  13. Wie ich zu Hasen kam
  14. Kuhfladenfahrten
  15. Mein Malerfreund S.D.
  16. Lehrerschaft
  17. Der Musiklehrer
  18. Schulchor
  19. Pascha
  20. Der Sportlehrer
  21. Handball
  22. Der Klassenwechsel
  23. Ferienbeschäftigung
  24. Johannes, mein Kruzifix
  25. Der Schulhof
  26. Die Mädchen und die Jungen
  27. Die Starken
  28. Ihr Herz
  29. Schmetterlinge im Kasten
  30. Büttel und Saftbüttel
  31. Die Eule
  32. Der Lehrerdichter
  33. Mary
  34. Die Träne
  35. Die Deutschprüfung
  36. Albträume
  37. Selbstbewusstsein
  38. Zensuren
  39. Die Utopie von der freien Menschenentwicklung
  40. Heute Nacht
  41. Mein Orakel von Delphi
  42. Rügenfahrt
  43. Der Osterspaziergang
  44. Eifersucht
  45. Die Fidelio-Generalprobe
  46. Die Matthäuspassion
  47. Gustav William Meyer
  48. Ungleiche Welten
  49. Abi 1953 - 2003
  50. Reifeprüfung?

Biographisches

Bildnachweis

 

Vorwort

 

Das Jahr 1953 war ein besonders interessantes und dramatisches Jahr in der Entwicklung Ostdeutschlands, weil sich in diesem Jahr innere und äußere Widersprüche und Spannungen zuspitzten.

 

Mit den Ereignissen um den 17. Juni 1953 stand die Welt sogar vor der Gefahr einer weltweiten Zuspitzung des Ost-WestKonfliktes, der bekanntlich immer wieder an der Grenze, die sich seit dem zweiten Weltkrieg durch Deutschland zog, eine ganz besonders sensible Nahtstelle hatte.

 

Dieses Jahr war mein Abiturjahr, und das war der Anlass für mich, zurückzudenken und mich zurück in die damalige Lebenssituation zu begeben. Da ich das nicht abständig, sondern auch mit der Öffnung meiner ganz persönlichen Lebenssituation getan habe, bekommt dieses Geschichtenbuch auch etwas Persönliches.

 

Das Persönliche ist aber in vielerlei Hinsicht auch charakteristisch für eine inzwischen historische Zeit, in der wir Ostdeutschen lebten.

 

Insofern ist dieses Buch auch als ein Dokument für Lebens- und Erlebnisformen der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts zu verstehen.

 

Schließlich ist es mein Anliegen, mich mit der Problematik "Schule" auseinander zu setzen, einer Problematik, die für mich bis zum heutigen Tage nichts an Aktualität verloren hat und die mich nicht zur Ruhe kommen lässt. Ich habe mitgelitten mit meiner Freundin Susanne, deren Gymnasialzeit ich emotional mit erlebte und in der so vieles ärgerlich und noch immer aktuell ist, was mich vor mehr als fünfzig Jahren oft an den Rand der Verzweiflung brachte.

 

Susanne, die nun glücklich ihr Abitur hinter sich hat und allen anderen Abiturienten, für die diese Prozedur schmerzhaft und manchmal auch demütigend war, widme ich dieses kleine Buch.

 

Chemnitz, im Juli 2003

 

Christoph Schwabe

 

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